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Technische Hilfeleistung
- Unfallrettung -

Am 22. und 23.09.2017 führte die Feuerwehr Berkenbrück eine Ausbildung zum Thema Unfallrettung durch. Am Freitagabend wurden zunächst theoretische Grundlagen aufgefrischt und mögliche Taktiken und Techniken für die Rettung von Menschen nach Verkehrsunfällen besprochen.

Am Samstagmorgen folgte dann der praktische Teil auf einem Schrottplatz in Fürstenwalde. Für den Einsatz nach Verkehrsunfällen verfügt die Feuerwehr Berkenbrück bisher über folgende Ausrüstung: Unterbaumaterial, Airbagsicherung, Glasmanagement, Brech- und Hebelwerkzeug. Mit diesen Gerätschaften können bisher nur Erstmaßnahmen durchgeführt und die weitere technische Rettung vorbereitet werden.

Die umfangreiche technische Rettung wurde dann gemeinsam mit der Feuerwehr Fürstenwalde geübt. Zwei Kameraden unterstützten unsere Ausbildung mit dem Rüstwagen. Dieses Einsatzfahrzeug führt alle notwendigen Gerätschaften mit, die für Rettung von eingeklemmten Personen benötigt werden. Das Fahrzeug ist speziell für die technische Hilfeleistung ausgerüstet und kommt bei Unfällen im Straßen- und Schienenverkehr, sowie bei Unglücksfällen im Hoch- und Tiefbau zum Einsatz. Eine Vielzahl von Werkzeugen, Material zum Unterbauen und Abstützen, sowie Gerätschaften zum Trennen unterschiedlichster Materialien, verleiht dem Fahrzeug besonderen Einsatzwert.

An zwei stark verformten Fahrzeugen konnten verschiedene Techniken zur Rettung geübt werden. Dabei stand die schonende Rettung des Patienten im Mittelpunkt. Nach dem Schaffen einer Zugangsöffnung wurde die Einklemmung des Patienten gelöst. Dieser konnte dann über die im weiteren Verlauf geschaffene Befreiungsöffung aus dem Fahrzeug gerettet werden.


Fortbildung ABC-Einsatzkräfte

Der Landkreis Oder-Spree und das Notfallmanagement der Deutschen Bahn haben eine gemeinsame Ausbildung mit dem Schwerpunkt Gefahrgut organisiert und durchgeführt. Am 11.05.2017 waren auch Einsatzkräfte aus Berkenbrück vor Ort und haben sich über Besonderheiten des Gefahrguttransports auf dem Schienenweg informiert.

Beim theoretischen Teil im Schulungszug der DB Netz, wurden durch den Ausbilder die Gefahren im allgemeinen Schienenverkehr benannt und die Teilnehmer durch die Auswertung tatsächliche Transportunfälle sensibelisiert.
Im praktischen Teil folgte zunächst eine Einweisung am Kesselwagen. Hier wurden verschiedene Befülleinrichtungen, Ventile und mögliche Störungsquellen erläutert. Anschließend wurde am Leckage-Kesselwagen eine Beschädigung simuliert. Gemeinsam wurde die auslaufende Flüssigkeit aufgefangen und Maßnahmen zur Abdichtung durchgeführt. Dabei trugen die Einsatzkräfte Chemikalienschutzanzüge. Diese Anzüge sind gas- und flüssigkeitsdicht. Außerdem verfügen sie durch das innen getragene Atemschutzgerät über eine unabhängige Luftversorgung. Die Einsatzkräfte werden so auch vor aggressiven Chemikalien bestens geschützt. Jedoch ist die Beweglichkeit, die Kommunikation und auch die Einsatzzeit sehr eingeschränkt. Durch die hohe körperliche Belastung, den Wärmestau im Anzug und den begrenzten Luftvorrat, beträgt die Einsatzzeit nur etwa 20 Minuten. Um in dieser Zeit möglichst effektiv handeln zu können, wird der Umgang mit der Spezialtechnik regelmäßig geübt.
 

Die Feuerwehr Berkenbrück verfügt selbst über keine Sonderausrüstung für einen Gefahrstoffeinsatz. Die ausgebildeten Kameraden unterstützen bei Bedarf jedoch die Gefahrstoffeinheit des Landkreises.

Ausbildung Atemschutznotfall

Zwei Kameraden der FF Berkenbrück konnten kürzlich an einem zweitätigen Lehrgang zum Thema Atemschutznotfall teilnehmen. Einsätze der Feuerwehr, bei denen zum Schutz vor Rauch oder giftigen Gasen ein Atemschutzgerät getragen werden muss, stellen besonders hohe Anforderungen an die jeweiligen Kameraden.

So muss jeder Atemschutzgeräteträger neben einer regelmäßigen Überprüfung der gesundheitlichen Eignung, jährlich einen Belastungslauf unter Atemschutz sowie eine Übung unter Atemschutz absolvieren. Trotz aller Vorbereitung und Sorgfalt kann es im Einsatz dennoch zu Komplikationen kommen. Wie diese Zwischenfälle entstehen, wie sie erkannt und beherrscht werden... das lernten die beiden Kameraden von erfahrenen Ausbildern bei einem Lehrgang, bei dem das theoretische Wissen unmittelbar praktische Anwendung finden konnte. So mussten die Kameraden gemeinsam mit den anderen Teilnehmern verschiedene Notsituationen absolvieren und die verunfallten bzw. in Not geratenen Einsatzkräfte finden und retten.

Ihre neu erlernten Fähigkeiten tragen in Zukunft zur Sicherheit an Einsatzstellen bei. Bei künftigen Schulungen soll das erlernte Wissen an die übrigen Kameraden der Feuerwehr weiter gegeben werden.

Wenn die Ausbildung ins Wasser fällt...

Eigentlich hatten die Kameraden der Feuerwehren aus Berkenbrück und Falkenberg auf kälteres Wetter gehofft.
Am Samstag, den 18.02.2017 sollte am Strand der Spree in Berkenbrück die Eisrettung praktisch geübt werden. Bei anhaltendem Tauwetter waren die dünnen Eisflächen im Uferbereich jedoch gänzlich ungeeignet.

So wurde kurzerhand entschlossen, die Grundlagen der Wasserversorgung und Wasserförderung noch einmal aufzufrischen. Nach einem gemeinsamen Frühstück starteten die Kameraden in einen etwa zweistündigen theoretischen Unterricht. Dabei wurden wichtige Fakten in einem Vortrag wiederholt. Anschließend konnten die Kameraden weitere Inhalte in einer Gruppenarbeit zusammentragen.

 

Danach wurden die Löschfahrzeuge und Pumpen am Spreeufer in Stellung gebracht und die Theorie in Praxis umgesetzt. Hier wurde dann deutlich, wie sich Druckunterschiede auswirken und welche Wassermengen gefördert werden können. Auch die Kommunikation spielte hierbei wieder eine wichtige Rolle.

Aufgrund des nasskalten Wetters fand nach dem gemeinsamen Mittag keine weitere Ausbildung mehr statt. Lediglich die Technik musste noch einsatzbereit gemacht werden.

 

Ausbildung Wasserförderung

Wer am Morgen des 27.08.2016 viele Feuerwehrfahrzeuge in Berkenbrück wahrgenommen hat, ahnte sicher schon, dass hier etwas im Busch ist. Tatsächlich haben sich etwa 40 Einsatzkräfte aus sieben Ortsfeuerwehren des Amtes Odervorland zu einer gemeinsamen Ausbildung in Berkenbrück versammelt.

Geübt wurde die Förderung von Löschwasser über eine größere Entfernung und ein anschließender Einsatz vieler Strahlrohre, um die Leistungsfähigkeit auf die Probe zu stellen. Hierbei wurde zunächst Grundwasser aus einem Löschbrunnen gesaugt, über eine Strecke von etwa 1000 Metern gefördert und das Löschwasser schließlich über insgesamt 11 Strahlrohre ausgebracht. Für den nötigen Druck sorgte der Einsatz von insgesamt vier Feuerlöschkreiselpumpen.
Besonderheiten der Ausbildung und zugleich Übungsziele waren:

  • Aufbau einer Schlauchstrecke über etwa 1000 Meter mit Hilfe der vorhandenen Schlauchtransportanhänger (STA)
  • Betreiben einer stabilen Wasserversorgung mit enger Abstimmung zwischen den Maschinisten (Pumpenbediener)
  • Abgabe einer großen Menge Löschmittel über viele Strahlrohre zur Simulation einer Verteidigungslinie (Riegelstellung)
  • Bilden und Führen von Einsatzabschnitten durch Führungskräfte, um die Einsatzleitung bei Großeinsätzen zu üben




Die Einsatzkräfte wurden vor Beginn der Ausbildung bei einem kleinen Frühstück in den Tagesablauf eingewiesen. Auch die Auswertung und Nachbesprechung wurde mit einem Mittagessen kombiniert.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen war die Motivation aller Teilnehmer hervorragend. Die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Feuerwehr konnte wieder einmal unter Beweis gestellt werden.

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